Leistung
Infusionstherapie
Indikationsbezogene Infusionstherapie bei nachgewiesenem Eisenmangel und bei schwerer, anhaltender Migräne-Attacke — durchgehend ärztlich überwacht.
Die Infusionstherapie ergänzt die orale Therapie, wenn diese nicht ausreichend wirksam, nicht verträglich oder nicht praktikabel ist (z. B. bei Resorptionsstörungen). Voraussetzung ist immer eine ärztliche Indikation auf Basis von Anamnese und Befund.
Auch als Online-Sprechstunde möglich. Das Erstgespräch können Sie wahlweise in der Ordination oder per Video von zu Hause führen — die Wahl treffen Sie bei der Terminbuchung. Ob eine Untersuchung vor Ort nötig ist, besprechen wir gemeinsam.

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Nicht jeder Wirkstoff lässt sich über Tabletten ausreichend aufnehmen – etwa bei Aufnahmestörungen im Darm, bei Unverträglichkeiten oder wenn ein Mangel rasch ausgeglichen werden soll. Dann kann eine Infusion sinnvoll sein, weil der Wirkstoff direkt über die Vene zugeführt wird.
Am Anfang steht immer die ärztliche Indikation. Behandelt wird, wenn ein Eisenmangel laborchemisch nachgewiesen ist oder eine schwere anhaltende Migräne-Attacke (Status migraenosus) vorliegt. Die Infusion läuft in der Ordination unter ärztlicher Aufsicht, je nach Protokoll 45 bis 90 Minuten.
Bewusst verzichten wir auf pauschale "Wellness"-, "Booster"- und Aufbau-Infusionen: Sind die Werte normal, bringt zusätzliches Auffüllen in der Regel keinen Nutzen. So bleibt die Therapie sinnvoll und nachvollziehbar.
Indikationen und Protokolle
- Eisen-Infusion (Eisencarboxymaltose) bei nachgewiesenem Eisenmangel mit oder ohne Anämie, wenn orale Substitution nicht ausreicht oder nicht vertragen wird
- Akut-Infusion bei Status migraenosus — Magnesium, Antiemetika, ggf. Lidocain — stationsersetzend, ärztlich überwacht
- Vitamin-D-Substitution bei nachgewiesenem schwerem Mangel (oral oder i. m.)
Auf einen Blick
- Erstgespräch und Beratung: 50 Minuten, auch online möglich
- Immer mit ärztlicher Indikation, nach Labor
- Eisen-Infusion und Migräne-Akuttherapie
- Ärztlich überwacht, 45–90 Minuten
- Keine pauschalen Wellness-/Booster-Infusionen
Ablauf
- 1Erstgespräch (50 Minuten) mit Anamnese, Befundsichtung und Indikationsstellung — wahlweise in der Ordination oder als Online-Sprechstunde
- 2Vorgeschaltete Labordiagnostik, wo der Befund die Indikation trägt
- 3Aufklärungsgespräch zu Nutzen, Risiken und Alternativen
- 4Durchführung in der Ordination, ärztlich überwacht — Dauer 45 – 90 Minuten je nach Protokoll
- 5Nachkontrolle und Therapiesteuerung anhand Beschwerdebild und Laborverlauf
Wichtige Hinweise
- Indikation und Nutzen werden individuell festgelegt — keine pauschalen "Wellness"- oder "Booster"-Infusionen.
- Aufbau-, Vitamin- und Mikronährstoff-Infusionen ohne nachgewiesenen Mangel gehören nicht zum Angebot.
- Mögliche Nebenwirkungen werden im Aufklärungsgespräch besprochen (z. B. allergische Reaktionen, Venenreizung, Hitzegefühl).
- Begleitende Maßnahmen wie ausgewogene Ernährung, Schlaf und Bewegung bleiben Grundlage jeder Therapie.

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Wahlarztordination — für Patient:innen aller Krankenkassen. Es besteht kein Kassenvertrag: Sie erhalten eine Honorarnote, bezahlen diese direkt und können sie bei ÖGK, SVS, BVAEB oder Ihrer KFA zur teilweisen Rückerstattung einreichen. Wie hoch der erstattete Anteil ist, legt Ihre Krankenkasse fest.
Labor. Die Analysen übernimmt bei medizinischer Indikation ein Tiroler Partnerlabor und rechnet sie mit Ihrer Krankenkasse ab. Über die Honorarnote der Ordination laufen die Blutabnahme, die Beratung und die ärztliche Interpretation des Befundes — samt schriftlichem Patientenbrief in verständlicher Sprache.